, Morell Amadeus

Bolligerweiher Pflege

Trotz regnerischem Wetter fanden sich 13 Helfer*innen zum jährlichen Pflegeeinsatz zusammen. Es wurde das Schilf geschnitten und viel Holz ausgelichtet. Das Schnittgut wurde zu einer Triste aufgeschichtet und die Äste zu einem rieseigen Asthaufen und einem 'Tipi aus Stämmen'.

Seit fünf Jahren pflegen Mitglieder des NVMU jeweils am letzten Samstag im September den Bolliger Weiher und die ihn umgebende Riedfläche in Oetwil. Das Ziel ist die Biodiversität des schönen Ortes mit speziellen einheimischen Pflanzen, Vögeln, seltenen Amphibien und Insekten zu erhalten. Es gab dieses Jahr sehr viel Gehölz zum Zurückschneiden, umgefallene Bäume oder tiefhängende Äste wurden entfernt. Damit wird der Weiher mehr Licht erhalten und weniger Laub wird ins Wasser fallen, was der Verlandung des Weihers entgegenwirkt. Mit den Ästen wurde ein Asthaufen und mit dem Grüngut eine Triste angelegt, d.h. auf einem Unterbau von dicken Ästen wird das Schnittgut in Form eines Turms aufgeschichtet. So bildet sich eine wertvolle Struktur mit Hohlräumen, trockenen Plätzen und Wärme im Winter für viele Kleintiere, wie Reptilien, Amphibien und Kleinsäuger. Kleine Inseln von Vegetation an wechselnden Standorten liessen wir bewusst stehen, damit überwinternde Insekten darin ein Zuhause finden. Auch die letzten Neophyten wurden entfernt – die regelmässige Kontrolle zahlte sich aus (Goldrute und Drüsiges Springkraut). Das Mittagessen konnten wir, wie schon in früheren Jahren, im Kafi der Klinik Schlössli einnehmen. Herzlichen Dank an die 13 unermüdlichen Helfer jeden Alters, die trotz zeitweisem Regen die anspruchsvolle und anstrengende Arbeit bis zum Schluss durchgeführt haben! (Mehr Bilder durch Klicken)