Willkommen beim NVMU

Der NVMU  ist der Natur- und Vogelschutzverein der drei Gemeinden Männedorf - Uetikon - Oetwil. Wir setzen uns ein für die Erhaltung und Förderung der Naturwerte und der Biodiversität. Wir pflegen mehrere Naturschutzgebiete in unseren drei Gemeinden. Unseren Mitgliedern und Interessenten bieten wir interessante Aktivitäten und Naturerlebnisse an:

Als Mitglied können Sie teilnehmen an:
- Exkursionen
- Vorträgen und Filmabenden
- Pflegeeinsätzen und Aufwertungsaktionen
Mit Ihrem Mitgliederbeitrag unterstützen Sie uns zudem auch ideell
und tragen dazu bei, dass unsere Stimme in der Gemeinde gehört wird.
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Mitgliederbeiträge pro Jahr: 
Einzelmitglied 30.- , Familienmitglied 40.- , Jugendmitglied. 10.- CHF

Mit Ihrer Mitgliedschaft im NVMU, dem lokalen Natur- und Vogelschutz-Verein, sind Sie zugleich auch Mitglied der BirdLife-Familie:
BirdLife Zürich & BirdLife Schweiz, die sich für die Anliegen der Natur auf kantonaler und nationaler Ebene einsetzen. Sie profitieren dabei auch von  weiteren Exkursionsmöglichkeiten und Vergünstigungen bei Naturkursen. 

Fragen, Anregungen, Meldungen? --> Klick zum Kontaktmail

Unsere nächsten Anlässe

Downloads Aktuelles:
Für Downloads von Flyern späterer Anlässe u.a. bitte ganz nach unten scrollen. Danke! 

Samstag 12.04.2025

Frühlingsmarkt Männedorf
09:00 - 15:00
  • Text

    Wir bieten eine grosse Palette von bienenfreundlichen Wildstauden an.
    Evtl. auch Gratissträucher! (je nach Laubaustrieb)

Samstag 26.04.2025

Waldexkusion, Vogelstimmen
06:45 - 11:00
  • Text

    Treffpunkt Uetikon, Bergheim (Bus)

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Weitere Einträge

Rückblick auf unsere Anlässe  


Wasservögel und Vögel im Winter
Im Hafen Uetikon fanden sich ca. 40 Interessierte ein. Georgina und Michael zeigten die anwesenden Wasservögel. Ein Haubentaucher versuchte einen zu grossen Fisch zu verschlingen. (Für mehr Bilder bitte klicken). Sie erklärten, welche Vögel als Wintergäste aus dem Nordosten oder gar aus Spanien zu uns ziehen, um den Winter in unseren Gewässern zu verbringen. Amadeus erläuterte mit einer Vielzahl von Bildern ökologische Zusammenhänge zwischen den Umweltbedingungen und der Zunahme und Abnahme von Vogelarten. Wichtig dabei ist vor allem das Vorhandensein der für die Vögel spezifischen Nahrung. Die Quagga-Muschel, die neu auch im Zürichsee eingeschleppt wurde, war ein weiteres Thema. Sie kann sich im Unterschied zur schon vorhandenen Wander-/Zebramuschel fast ganzjährig fortpflanzen, besiedelt auch weiche Untergründe und kann auch Tiefen bis ca. 60 m leben. Sie wird voraussichtlich in den nächsten Jahren die Konzentration des Planktons senken, welches die Grundlage der Nahrung für die Fische ist, wodurch deren Zahl abnehmen wird. Auch die Vogelwelt wird indirekt betroffen sein. Zudem droht die Quaggamuschel die Ansaugstutzen des Trinkwassers im See zu verstopfen. Auf dem Weg ins Dorf konnten wir neben vielen Singvögeln, Tauben und einem Mäusebussard als Besonderheit einen Kernbeisser beobachten. Viele Vögel sangen bereits. Der Abschluss der Exkursion fand dann im Museum Uetikon statt, wo Renate und Heinrich Raths mit Rosmarie für uns eine Suppe bereithielten. Danke! Anschliessend konnte die vielfältige Ausstellung betrachtet werden, etliche gingen mit den Museums-Fragebogen auf 'Schatzsuche' und viele schauten das Video zum Thema. Die Exkursion mit vielen Erlebnissen und bildenden Aspekten fand so für jeden sein individuelles Ende.
Mosten und Museum am Herbstmärt Uetikon Sa 5. Okt 24
Der NVMU belegte auch dieses Jahr zwei Stände. Am Moststand durften Marktbesucher, meist Kinder, durften die sorgfältig vorbereiteten Äpfel und Birnen zunächst in der Obstmühle 'zerschreddern' und dann in einer Mostpresse den Saft auspressen. Das süsse Getränk wurde dann genüsslich verkostet. Der Most sowie weitere Tafeläpfel teils aus dem vom NVMU gepflegten nahen Naturschutzgebiet 'Steinbrüchel' wurden verkauft. Am anderen Stand wurde für auf die neu eröffnete Ausstellung 'Natur in Uetikon' im Uetiker Museum aufmerksam gemacht. Die Ausstellung wurde von den drei NVMU-Copräsidierenden in langer Arbeit vorbereitet und erstellt. Sie ist jeweils an Sonntagen von 14-17 Uhr geöffnet. Für interessierte Gruppen bieten wir spezielle Führungen an.
Lützelsee-Exkursion Euro Birdwatch So 6. Okt 2024
Mit kühlem Start am Morgen zeigte sich das Wetter im Lauf des Tages von seiner besten Seite. 17 Teilnehmende liessen sich unter der Leitung von Amadeus Morell und Georgina Brandenberger durch die schöne Landschaft des Lützelsees und seiner Umgebung führen. Amadeus Morell erläuterte die Entstehungsgeschichte des Sees mit den vom Gletscher übrig gebliebenen Landschaftsformationen, den ursprünglich ausgedehnten Sumpfgebieten und dem früher viel grösseren See. Das Schutzgebiet ist umgeben von landwirtschaftlich genutzten Flächen, die leider auch Dünger eintragen. Die Riedwiesen werden nach einem bestimmten Pflegeplan jeden Herbst in wechselndem Rhythmus geschnitten, damit das Ried nicht von Büschen und Bäumen überwachsen wird. Auf halbem Weg Begegnung mit der Storchenkolonie im Hasel, wo aufgrund eines der Wiederansiedlungsprojekte für den Weissstorch in der Schweiz seit 1985 regelmässig Störche brüten. Dieses Jahr haben – wie überall in der Schweiz – aufgrund des nass-kalten Wetters im Frühling nur ein Bruchteil der jungen Störche überlebt: aus den 20 Horsten flogen 13 Junge Ende Juli-Anfang August aus. Diese folgten ihrem angeborenen Zugtrieb Richtung Süden, während viele der Altstörche zunehmend den Winter im Brutgebiet oder in der näheren Umgebung verbringen – heute wollte sich kein Storch zeigen. Informationen zur Zugvogelforschung und Zugstrategien, aber auch über wandernde Schmetterlinge brachten die Teilnehmenden auf den aktuellen Wissensstand. Spannende Beobachtungen boten ein Trupp von 35-40 Graugänsen, die wiederholt über den See flogen und anschliessend auf den Wiesen Nahrung aufnahmen. Wasservögel, darunter auch schon einige Wintergäste, konnten auf dem See und diverse Kleinvögel in den Büschen und am Waldrand beobachtet werden. Rauch- und Mehlschwalben nahmen im geschickten Flug über dem Wasser ihre Insektennahrung auf. Ein Reh, ein Hermelin und 31 Vogelarten konnten beobachtet werden. (Bilder und mehr Text, bitte klicken)

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