Wasservogelexkursion Stäfa 23. Feb 20 

Über 60 Personen versammelten sich am Sonntag Morgen bei der Fischzuchtanstalt in Stäfa zur Exkursion über Wässervögel. In drei Gruppen wurden die Teilnehmer aufgeteilt. Die einen beobachteten Wasservögel wie Lachmöwen, Mittelmeermöwen oder Sturmmöwen. Auch Stockenten, Reiherenten, Haubentaucher und Höckerschwan waren anzutreffen. Die Anderen lauschten interessiert Amadeus Morell zu, der die an und unter den Steinen lebenden Kleintiere in Behältern zeigte und erläuterte: Flohkrebs, Rollegel, Fischegel und Pferdeegel, Wasserschnecken. Eindrücklich war, wie zahlreich die Dreikantmuscheln (=Wandermuschel) vorkommen und eine wichtige Nahrungsgrundlage für viele Vögel bilden. Er erklärte wie die Häufigkeit der Lebewesen am See teils mit der Einwanderung von Arten teils auch mit dem Phosphatgehalt als Dünger über die Nahrungskette von Phytoplankton, Zooplankton bis zu den Vögeln zusammenhängen. Dies alles wurde mit anschaulichen Bildern genau erklärt. So haben wir an diesem Morgen Vieles gehört und wieder einmal oder noch besser verstanden, wie diese vielen einzelnen Einflüsse zusammen wirken.

'Benjeshecke' und Ruderalfläche Steinbrüchel 1. Feb 20  

19 aktive NVMU-Mitglieder haben die Hecken zurückgeschnitten und neu mit dem Schnittgut eine Benjeshecke erschaffen. Dafür wurden zunächst mit viel Kraft, Wucht und schweren Hämmern über 50 Pfähle eingeschlagen und dann die abgeschnittenen Äste dazwischen aufgeschichtet. So entsteht aus Totholz ein neuer Lebensraum für Kleinlebewesen sowie Verstecke für Vögel wie den Zaunkönig oder Rotkehlchen oder für Eidechsen und Ringelnattern. 

Zudem wurde auf dem kleinen Hügel einen Ruderalfläche angelegt. Wir sind alle gespannt, was für Pflanzen sich dort ansiedeln. 

Exkursion Beringungsstation Rothenturm  7. Sept 19

Trotz durchzogenem Wetter reisten 19 orni-thologisch interessierte Teilnehmer nach Rothenthurm, wo im Zelt von BirdLife Schwyz mitten in der Rothenthurmer Moorlandschaft den Beringern über die Schultern geschaut werden konnte. Nicolai Becker, ein ausgewiesener Ornithologe, erklärte zu allen «gefangenen» Vögeln die Bestimmungsmerkmale und Besonderheiten zu Lebensgewohnheit und Zugverhalten, bevor diese nach der Erfassung aller Daten wieder fliegen gelassen wurden. Nach dem Genuss einer feinen Suppe ging's dann zu Fuss durch die bereits herbstliche Hochmoorlandschaft zum Bahnhof der Dritten Altmatt und von dort per Bahn zurück nach Hause.

 Exkursion Naturzentrum Pfäffikersee 16. Juni 19

Ernst Ott (Präsident des Naturzentrums) erläutert den 28 Teilnehmenden die Besonderheiten der Holzarchitektur des Zentrums und zeigt uns die interaktive Ausstellung. Er referiert über den langen Weg bis zur Realisierung des Zentrums. Mit einem sehr eindrücklichen Film und einer Exkursion ins nahe Ried westlich des Zentrums erlebten wir die Schönheiten der Natur am Pfäffikersee. 

 (Früh-) Exkursion Vogelstimmen Appisberg   4. Mai 19

‘Zi willy willy zi zi spenzia’ muss -  zumindest teilweise - gelernt werden!
56 Ohren der Teilnehmenden pirschten durch den Frühlingswald und lauschten den Rufen und Gesängen von 28 Vogelarten. Amadeus Morell erklärte die Entstehung der Töne, die Bedeutungen des Vogelgesangs, wie weit er angeboren oder erlernt ist, dass es gar Dialekte bei den Vögeln gibt, zeigte Sonagramme, die Vogelgesänge grafisch lesen lassen und Vieles mehr. Martin Sinniger zeigte uns eine Buntspechthöhle, den Horst des Mäusebussards und  ging auch auf forstliche Aspekte der Waldverjüngung ein.

Zum Schluss genossen wir Kaffee, Gipfeli und Kuchen im Besucherraum des Anna-Zemp Gartens. Vielen Dank an Veronika! 

      

 Extremadurareise 23. bis 29. April 19

Alle 21 Vogelfans, die an der Exkursion in die Steppengebiete Zentralspaniens und in die Bergwelt der Sierra de Gredos teilnahmen, erlebten vom ersten bis zum letzten Tag ein Highlight nach dem anderen. Selbst an den zwei trüb–stürmischen Tagen am Anfang erspähten wir die ersten Gänsegeier am Aas, das prächtige Rothuhn und Bienenfresser. Insgesamt sahen wir drei Geier- und vier Adlerarten, dazu die eleganten Wiesenweihen und den Gleitaar, die balzenden Grosstrappen sowie die hübsche Zwergtrappe, Blauelster, Blaukehlchen, Blauracke, Blaumerle und vieles mehr, was das Ornithologenherz erfreut – ja alles in allem 145 Vogelarten! Auch die Vielfalt der Landschaften waren ein tolles Erlebnis: Weite Steppen, Dehesas mit Korkeichen, idyllische Flusstäler und überall eine farbenprächtige und vielfältige Flora mit Lack-Zistrosen und Traubenhyazinthen. Am Boden krabbelten Mondhornkäfer und Ölkäfer herum und allerlei Schmetterlinge flatterten durch die Lüfte. In den Bergen entdeckten wir Perl- und Smaragdeidechsen und eine Herde iberischer Steinböcke. Vielen Dank an Manuela Seifert, die uns als langjährige Kennerin dieses Gebietes, all diese tollen Erlebnisse ermöglichte

Exkursion Wasservögel Jona-Stampf    3. März 19

Die 33 Personen konnten schon in Rapperswil als erstes Highlight einen Sperber auf einem Geländer sitzend beobachten! Bei herrlichem Wetter konnte Amadeus den Teilnehmenden insgesamt 44 Vogelarten zeigen und live sowie mit Bildern ihre Merkmale uns Verhaltensweisen erklären.
Als Besonderheiten sind ein Paar Zwergsäger , 1 Pfeifente, 1 Wasserralle, etliche Schwarzhalstaucher, 120 Brachvögel zu erwähnen.
Jean-Marc Obrecht, Präsident des Naturschutzvereins Rapperswil-Jona erläuterte als Co-Leiter die Entstehungsgeschichte der Bucht im Zusammenhang mit dem Kiesabbau sowie die Renaturierung im Bereich der Mündung der Jona.